Connemaras

Auerbach Connemara Gestüt

Auerbach Connemaragestüt
A-4040 Lichtenberg bei Linz
Mühlbergerstr. 29
Tel: 07239 / 51030
Mobil 0664 / 222 6409

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Meine persönlichen Gedanken zum Reiten

Die Reiterin

Pferde sind genetisch uralt, es gibt sie seit 58 Millionen Jahren und seit 2 Millionen Jahren existieren die Ahnen unserer Hauspferde in ihrer jetzigen Form. Pferde haben sich im Laufe der Evolution zu einem der anpassungsfähigsten Säugetiere entwickelt.

Sie leben auf allen 5 Kontinenten und in allen Klimazonen. Sie trotzen Schneestürmen und Eiseskälte und sie überleben in der Wüste Namib. Die Natur hat für alles gesorgt, - mit einer Ausnahme, - den Menschen der sich auf den Rücken dieser wunderbaren Tiere setzt, den hat die Natur nicht vorgesehen.

Da läuft ein junges Pferd über die Wiesen, ein Wesen das die Natur vollendet eingerichtet hat. Es kann sich frei und elegant bewegen, kann laufen und springen und kann sich auf seinen Gliedmaßen stolz und voller Anmut tragen.

Dann kommt auf seinen Rücken ein schweres Gewicht, und aus ist es mit dem Gleichgewicht und der Leichtigkeit der Bewegung.

Sprung mit dem PferdNun beginnt für mich die Schule der Dressur, ein langer nie enden wollender Weg, den man geduldig gehen muss.

Alle Lektionen der klassischen Ausbildung haben nur einen Zweck, - das natürliche Gleichgewicht des Pferdes wieder herzustellen. Der französische Reitmeister Guerineure schreibt: „Geschmeidigkeit und Losgelassenheit sind die Vorbedingungen für freiwillig dargebotenem Gehorsam und nicht die qualvolle Unterwerfung des Pferdes. Das liebevolle Sicheinfühlen in den Bewegungsdrang des Pferdes, schafft erste Vorraussetzungen für den Weg des Reiters.“

So beginnt die Harmonie zu wachsen, innen und außen, und es wird wahr, dass der Mensch mit seinen schwachen Kräften, Kraft seines Geistes und Gefühls an den unbändigen Kräfte des Pferdes teilhaben darf. Das Pferd hat unter dem Reiter seine Balance und Freiheit wieder gewonnen.

Schon in der Zeit als ich von namhaften Trainern im Alter von 17 Jahren bis zur Dressur der Klasse S gefördert wurde, stellte ich fest: „ Das ist nicht der viel gepriesene Himmel auf Erden!“ Vorne gegenhalten das man schon Krämpfe in Armen und Schultern bekommt, hinten treiben und darauf hauen, das kann doch nicht alles sein. Mit 20 wechselte ich ins Lager der Vielseitigkeitsreiter. Bei so manchem Geländeritt bekam ich dann erstmals eine Idee von Harmonie und Gleichklang mit dem Pferd. Wir waren auf einmal nicht mehr zwei (das Pferd und ich)sondern eine Einheit, geprägt von gegenseitigem Vertrauen und getragen von dem Bewusstsein sich völlig aufeinander verlassen zu können.

Die Dressurreiterei hat mich jedoch nie ganz losgelassen. Man sucht und überlegt, man liest die Schriften der alten Meister und von jedem Pferd lernt man täglich etwas Neues dazu. So erlebte ich im laufe der Jahre immer öfter jene Glücksmomente wo Reiten nur mehr zum Denken wird. Das Pferd schwingt und schwebt und es lässt mich weich und geschmeidig an seiner Kraft teilhaben.

Nicht die Lektion zählt, es ist egal ob das Pferd eine spektakuläre Passage geht oder Serienwechsel springt, wichtig ist für mich wie ich mich in diesem Moment auf dem Pferd fühle! So kann eine einfache große Tour in absoluter Versammlung und Losgelassenheit der Himmel auf Erden sein. Ein Moment wo man sich wünscht er möge nie aufhören, ein Gefühl, für das man immer wieder aufs Pferd steigt in der Hoffnung es nochmals zu erleben.

Auerbach Connemaragestüt A-4040 Lichtenberg bei Linz, Mühlbergerstr. 29 Tel: 0043/7239/51030 Mobil 0043/664/222 6409

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